Montag, 17. Januar 2011

Wandern auf Teneriffa

Wer das Wandern liebt, dem bietet Teneriffa mit seiner vielfältigen und einzigartigen Landschaft und Vegetation ein wahres Paradies.
Es gibt großartige Touren für alle Anforderungen und Schwierigkeitsgrade zu entdecken.
Leichte Wanderungen sind auch für kurz entschlossene Wanderer mit Turnschuhen und Wasserflasche im Rucksack möglich, schwierigere Touren sollte man jedoch nur mit geeigneter Ausrüstung unternehmen, das heißt in erster Linie mit festen, gut eingelaufenen Wanderschuhen und den Witterungsverhältnissen entsprechender Kleidung..
Die ideale Zeit für einen Wanderurlaub sind die Monate März bis Mai und September bis Oktober, wenn das Wetter einigermaßen beständig ist.
In den Sommermonaten können einem die wärmeren Temperaturen zu schaffen machen und im Winter kann das Wetter gerade im Norden sehr wechselhaft sein, es muss zwischendurch mal mit kühlen Tagen, Regen, Höhenwinden und wolkenverhangenen Bergen (Nebel) gerechnet werden.
Im Zweifel ist ein Feriendomizil im grünen Norden ein guter Ausgangspunkt, zum Beispiel Puerto de la Cruz oder eine Finca auf Teneriffa Nord. Teneriffa verfügt über ein sehr gut ausgebautes Liniennetz der öffentlichen Busse. So erreicht man die meisten der schönsten Wanderrouten bequem mit dem Bus. Einfach angenehm - allein schon wegen der zeitlichen Unabhängigkeit - und außerdem vom Preis verglichen mit Deutschland relativ günstig ist ein Mietwagen auf Teneriffa.
Es wurden auf der Insel Dorfverbindungswege und alte Maultierpfade wieder nutzbar gemacht, beliebte Wanderrouten sind durch Schilder markiert und es gibt die Tradition der Steinmännchen- aus Steinen aufgetürmte Wegzeichen, so das man sich kaum verlaufen kann.
Aus Sicherheitsgründen und vor allem, um die Pflanzenwelt zu schonen, sollte man auf den vorgesehenen Wegen laufen und längere Touren lieber nicht alleine unternehmen, da im Notfall keine schnelle ärztliche Hilfe zu erwarten ist.
Besondere Kletterkünste sind auf Teneriffa nicht erforderlich, allerdings ist eine gute Kondition von Vorteil, da die Insel vulkanischen Ursprungs mit dem höchsten Berg Spaniens verhältnismäßig steil ist und teilweise auf den schönsten Routen mehr als 1000 Höhenmeter zu überwinden sind.
In vielen Ferienorten bieten Berg- und Wanderführer organisierte Touren an, so dass man in Begleitung von ortskundigen Betreuern einiges Interessantes entdecken kann, wobei der Bus-und Bootstransfer zum Startpunkt und zurück vorteilhaft ist.